Der Mensch

Als Fotograf ein suchender, entdeckender, lernender, rastloser, staunender Mensch mit einem leichten Zucken im Auslösefinger. Im bodenständigen Leben ein ausgebildeter Maschinenbautechniker, der als technischer Autor versucht, die Welt jeden Tag ein bisschen sicherer zu machen.

Die Fotografie

Wenn ich mit meiner Kamera losziehe und mir der frische Wind um die Nase weht, lasse ich den Alltag hinter mir. Gerne entdecke ich dabei neue Orte und probiere Neues aus. Genauso gerne kehre ich an altbekannte Orte zurück, um mich mit Altbekanntem neu auseinanderzusetzen und bin dabei immer wieder überrascht, wie sich ein Ort im Laufe der Jahreszeiten, der Tageszeiten oder je nach den aktuell herrschenden Wetterbedingungen verändert und immer wieder neu interpretieren lässt.

Tauche ich in die Welt der kleinen Dinge ein, verliere ich mich in Raum und Zeit und nicht selten ist es die einsetzende Dunkelheit, die mir kundtut, dass ich schon etwas länger als zehn Minuten vor meinem Motiv gekniet haben muss.

Aber auch die Tierfotografie hat es mir angetan. Wobei ich mich an dieser Stelle allerdings noch als blutigen Anfänger bezeichnen würde, der zwischenzeitlich versehentlich mal was richtig macht ;-) Das aber ist nicht schlimm, denn wenn es nichts mehr zu lernen gäbe, wäre das Leben ja langweilig – oder?

Das Kamerasystem

Da ich mich bis heute nicht auf ein einziges Feld der Naturfotografie spezialisiert habe, ist mir Variabilität sehr wichtig. Dabei hilft mir das Equipment aus dem MFT-Universum (Micro Four Thirds) - vor Allem aus dem Hause OM System. Es ist robust, bietet mir genau die Flexibilität, die ich für meine Arbeit benötige und ist dabei auch noch verhältnismäßig kompakt. (Wer jetzt glaubt, das würde dazu führen, dass mein Leben leichter ist, als das eines Vollformat-Fotografen, den muss ich leider enttäuschen: Ich trage nicht unbedingt weniger Gewicht im Rucksack – dafür aber wesentlich mehr Möglichkeiten!)

Die Philosophie

“Am Ende steht das Bild.”

Bei meiner Fotografie geht es mir immer um das Bild und seine Wirkung. Natürlich ist es nicht möglich, jede Woche außergewöhnliche Bilder zu präsentieren, denn Fotografie ist durchaus harte Arbeit – Scheitern inklusive. Was ich am Ende der Öffentlichkeit präsentieren möchte ist die Essenz dessen, was nach einem oft langen kreativen Prozess an Bildern übrig geblieben ist und von mir für gut genug befunden wurde, gezeigt zu werden.

“Der frühe Fotograf fängt das Licht!”

Hab ich gerade erfunden - Also raus aus den Federn! Frühstück gibt’s hinterher.