🇩🇪 Dies und Das

Manchmal hat man irgendwie einen fotografischen Durchhänger.

Der Sommer zu heiß, alles viel zu trocken und der Herbst wird wahrscheinlich auch nicht viel besser. Die Pilze trauen sich aufgrund der Trockenheit nicht aus dem Boden und das meiste Laub an den Bäumen ist jetzt schon vertrocknet und hängt braun an den Bäumen oder liegt schon auf dem Boden. Die spätsommertypischen Frühnebel sind größtenteils ausgeblieben und viele Tiere ziehen langsam Richtung Süden oder haben sich zurückgezogen. So langsam gehen mir die Motive und die fotografischen Themen aus.

Aber was hat sich in den letzten Wochen getan? Ist das ganze nur Jammern auf hohem Niveau? Ist es wirklich so, dass sich Staub auf meiner Kamera gesammelt hat und die Speicherkarte leer geblieben ist?

Natürlich nicht!

Denn eines gilt trotz der ganzen Heulerei: „Irgendwas geht immer!“

Und so habe ich euch einfach mal ein paar zusammenhanglose Bilder zusammengestellt, die die Ergebnisse der letzten Wochen zeigen. Und siehe da, ein bisschen was ist dann doch zusammengekommen...

Gottesanbeterinnen sind die klaren Profiteure der Trockenheit - sie verbreiten sich bei uns immer mehr.

Aber auch Wespenspinnen gab es dieses Jahr an verschiedenen Stellen zu sehen. Obwohl sie recht groß und bunt sind, muss man schon sehr genau hinschauen, um sie zu entdecken.

Auch diese Begnung durft ich diesen Sommer erleben: Eine junge Schlingnatter.

Und wenn sich mal nichts Besseres findet, muss auch mal das “Unkraut “ herhalten.

Oder es werden auch mal Experimente mit einer Doppelbelichtung gewagt, um ein mystisches Bild zu erzeugen.

Auch zufällige Begegnungen am Wegesrand können dem Fotografen mal den Tag retten.

Irgendwann gab es dann doch mal die ersten Pilze - wenn auch nur ganz ganz klein.