Spätsommernebel

… oder doch schon Herbst?

Nicht ganz, aber gleich zweimal hintereinander hatte ich Glück mit Nebel und befand mich zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wenn man das Glück hat, sich genau in der Übergangszone zu befinden, wo der Nebel beginnt sich aufzulösen, hat die Sonne eine Chance mit ihren Strahlen den Wald zu verzaubern. So auch an zwei verschiedenen Orten, die ich immer wieder gerne aufsuche, weil sie nicht weit von meinem Zuhause entfernt sind und ich weiß, dass die Wahrscheinlichkeit auf Nebel dort recht hoch ist. (Auch wenn man nie genau vorhersagen kann, wo genau sich der Nebel in welcher Qualität befinden wird. Da muss man dann einfach flexibel sein.)

Auf der Suche nach Nebel musste ich für dieses und das folgende Bild lange suchen: Der Nebel war irgendwie nie dort, wo ich ihn vermutet hätte. Eigentlich wollte ich schon aufgeben und nach Hause gehen, aber irgendetwas bewog mich den Hang noch einmal hinaufzukraxeln. Was für ein Glück!

Es muss nicht immer Querformat ein…

Obwohl Dynamikumfang jetzt nicht gerade die Königsdisziplin der kleinsensorigen MFT-Kameras ist, hat sich in den letzten Jahren technisch so viel getan, dass man sich selbst in solchen kritischen Situationen kaum mehr Sorgen um das Ergebnis machen muss. Außerdem muss das Endergebnis begeistern und wenn es das tut, dann liegt es zu 99,9% am Motiv und nicht an der Technik.

Zurück
Zurück

Making of: Schattenpilze